Sie können herrlich Radfahren, Skaten, Kinderwagen schieben (Europa-Radweg R1)

13 km entlang des Müggelsees geht das lokale Teilstück des Europaradweges R 1, der von Calais in Frankreich bis nach St. Petersburg in Russland führt. In Berlin verläuft er von der Glienicker Brücke durch das Brandenburger Tor und viel später entlang der Müggelspree und südlich des Müggelsees drei Meter breit auf feinstem Asphalt entlang des Seeufers bis zum alten Spreearm in Hessenwinkel.
Dieser Radweg und auch andere sind jetzt sehr gut ausgeschildert.
Durstige finden auf dem Wege in den Gaststätten Rübezahl, Müggelseeperle und Müggelhort Gelegenheit zur Labsal.
Mehr über Radeln in Brandenburg und den Europa-Radweg R1:
>>> www.euroroute-r1.de/Gesamtstrecke/Deutschland/Berlin/Brandenburg/K192.htm
>>> www.reiseland-brandenburg.de/pages/rad_r1_euro_route.html
S-Bahn Wilhelmshagen - Woltersdorf - S-Bahn Rahnsdorf
Der S-Bahnhof Wilhelmshagen hat zwei Ausgänge. Einer natürlich nach Wilhelmshagen und einer direkt in den Wald. Den nehmen wir und gehen halblinks auf einem guten Waldweg, teilweise richtig als Damm ausgelegt. Schon nach knapp 10 Minuten eine Schutzhütte, umgeben von allgegenwärtigen Kiefern. Der Weg führt über die Grenzberge. "Berge" in Anführungsstrichen, weil sie sich nur in leichter Welligkeit des Weges darstellen.
Wir genießen noch weitere 10 Minuten Waldspaziergang und sehen dann die ersten Häuser von Woltersdorf-Schönblick. Wie die Sackgasse heißt, auf der landen, ist nicht zu erkennen. Die folgende Gabelung weist eine Köpenicker Straße und eine Waldstraße aus. Nach Köpenick kommt man auf ersterer keinesfalls (es sei denn zu Fuß durch Wald, wie wir gekommen sind) und die Waldstraße scheint keinen Kontakt zum Wald zu haben.
Wir gehen die Köpenicker Straße weiter, an den nebeneinander liegenden Häusern des Komponisten und Orchesterleiters Arno Rentsch (in dem später auch der Flugpionier Martin Haller lebte) und des Malers Fidus. Weitergehend sind schmucke Häuser zu bewundern und schließlich kommen wir am Ende der Köpenicker Straße direkt in die Ortsmitte von Woltersdorf.
Weiter geht es rechts auf der Rudolf-Breitscheid-Straße, die bald Schleusenstraße heißt und direkt zur bekannten Woltersdorfer Schleuse führt. Das ist ein eher ödes Stück Weg; wir werden aber durch die schöne Technik der Klappbrücke nebst Schleuse entschädigt.
Nun sind wir etwas über eine Stunde zu Fuß unterwegs und entschließen uns (vielleicht nach einer Tasse Kaffee) mit der historischen Straßenbahn zum S-Bahnhof Rahnsdorf fahren zu lassen.
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