30.09.2010


Flughafen BBI - Standort Schönefeld

Viele Berliner aus dem Schlaf gerissen.

Nachdem am Fluchhafen BBI schon lange gearbeitet wird, trotzdem viele Proteste zum Standort Schönefeld einfach ignoriert wurden, weist jetzt die Flugsicherheit darauf hin wie in Zukunft die An- und Abflugrouten aussehen werden.

Viele Berliner Bürger die bisher dachten "was geht das mich an, irgendwo müssen sie ja fliegen, mich betrifft es ja nicht und die Köpenicker sollen sich mal nicht so haben", diese Bürger sind jetzt selbst betroffen. Es wird mächtig getrommelt und protestiert.  Politik, Presse Funk und Fernsehen erscheinen plötzlich ebenfalls völlig überrascht und untersützen die Proteste gegen die neuen jeweils um 15 Grad geknickten Abflugrouten. Es vergeht kein Tag ohne das berichtet wird. Der Senat ist völlig unschuldig und von den Flugrouten ganz überrascht und verlangt gegen die Flugsicherheit die Routen zurückzunehmen, was sicher ein Ding wäre.

Merkt denn jetzt endlich der eine oder andere, das der Standort Schönefeld, der im Raumordnungsverfahren als der schlechteste Standort ermittelt wurde, tatsächlich die schlechteste Wahl war? Wird denn jetzt endlich klar das Schönefeld eine politische Entscheidung der Herren Diepgen, Wissmann und Stolpe war? Diese Entscheidung war weder bürgernah, weder vernünftig in Bezug auf eine evtuelle Erweiterung des Flughafens, noch vorausschauend in Bezug auf die Zukunft?

Übrigens, Flugzeuge machen nicht nur Lärm, Flugzeuge stürzen auch mal einfach ab, besonders gern bei Start und Landung und Flugzeugabgase werden gleich tonnenweise schlecht verbrannt nicht nur im Start- und Landeanflug auf die Umgebung geblasen.

Liebe Mitbürger, viel Spaß beim nächsten Shopping-Flug nach London, Rom, Paris oder New York.
 
Welche Meinungen haben denn Sie, liebe Leser?


Von: -hwa-

Walfried  30-09-10 22:42:
Der Flughafenstandort war nicht nur der schlechteste, er wurde als "nicht geeignet" eingestuft. Das war das Ergebnis des Raumordungsverfahren 1994.

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