Zahlenspiel

8.500, 9.000, 9.500, 10.000? Wie viele Menschen wohnen in Rahnsdorf?

Der Bezirk Treptow-Köpenick hat eine knappe Viertelmillion, derzeit etwa 245.00 Einwohner. Bis 2030 wird diese Zahl auf etwa 265.000 steigen. Berlin wächst jährlich um 40.000 Menschen. Treptow-Köpenick ist einer der attraktivsten Zuzugsbezirke.

Das ist gut in Zeiten des demographischen Wandels, wenn zu viele Menschen alt und zu wenig Menschen jung sind. Kitas werden gebaut, Schulschließungen gehören der Vergangenheit an. Statt dessen Arbeitskräftemangel, Aufschwung und auch wieder Wohnungsnot, was vor einigen Jahren undenkbar schien. Viel Wohnraum wird derzeit geschaffen, so z.B. 800 Wohnungen in Spindlersfeld, 250 Wohnungen in Köpenick.

Auch in Rahnsdorf-Wilhelmshagen-Hessenwinkel wird endlich gebaut. Weitergebaut. Das Wohngebiet südlich der Fürstenwalder Allee in Wilhelmshagen wird erschlossen und weitergebaut, Lückenschlüsse überall.

Das Wohnbaugebiet kurz vor Ortsausgang nach Erkner wird auch erschlossen und bebaut. Nicht mehr lange, bis die drei Ortsteile zwischen Müggelsee und Dämeritzsee die 10.000-Einwohner-Grenze knacken. Neubürger willkommen!
Willkommen sagen auch die Menschen im Allendeviertel. Willkommen auch in Adlershof. Ortsteile, die dichter besiedelt sind als Rahnsdorf, sagen willkommen. Flüchtlinge willkommen. Denn in beiden Ortsteilen gibt es Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt. Außerdem eine Gemeinschaftsunterkunft in Treptow, die schon seit Jahren unbemerkt und unauffällig besteht. Und eine Notunterkunft in Grünau. Insgesamt beherbergt der ganze Bezirk Treptow-Köpenick zwischen 600 und 800 Flüchtlinge und liegt damit im Mittel der Berliner Bezirke.

Flüchtlinge willkommen sagt nun auch Rahnsdorf. Wie der Pressemitteilung des Bezirksamtes zu entnehmen ist, werden im Frühjahr nächsten Jahres etwa 150 Flüchtlinge in Rahnsdorf aufgenommen. 8.964 Einwohner hatte Rahnsdorf am 30.6.2012. Inzwischen sind es schon mehr als 9.000. In einigen Monaten kommen 150 dazu. Dann sind wir über 10.000. Menschen.

Hinter jedem verbirgt sich eine Geschichte, eine Herkunft, ein Schicksal. Letzteres hat einigen übel mitgespielt und sie verdienen unseren Schutz und unsere Fürsorge, bis sie in ihre Heimat zurückkehren oder einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erhalten können. Solange sie hier sind, sind sie willkommen, als Flüchtlinge, als Neubürger, als Nachbarn, als Menschen.

Lutz Treutler, Herausgeber

Editorial Juli 2011

Alle sind betroffen
Mindestnachtruhe von 22:00 -6:00 Uhr
Rein ins Strandbad
Open air im Strandbad
Der lange Marsch
Die ganze Wahrheit


„So, wie wir uns heute wehren,  werden wir morgen leben!“

Dieses abgewandelte Motto ist keine Wortspielerei, sondern es kann als ein Hilfe- und Weckruf in Richtung all derjenigen verstanden werden, die es noch immer nicht glauben oder die Augen davor verschließen wollen, dass uns ab Juni 2012 in unserer Region einiges an Lärm und Umweltproblemen bevorsteht. Wer nicht unmittelbar betroffen ist, versteckt sich freilich gern aufatmend hinter politischen Versprechungen wie wirtschaftlicher Daueraufschwung bei ungebremster Mobilität in der angeblichen Spaßgesellschaft.

Schon vor dem Raumordnungsverfahren im Jahr 1994, wobei der am besten geeignete Standort Sperenberg dann von der Politik ignoriert und Schönefeld politisch festgelegt wurde, waren Bürger aus Rahnsdorf, Wilhelmshagen und Hessenwinkel, ja aus ganz Köpenick und den angrenzenden Gemeinden aktiv, um für Vernunft zu werben. Jedoch wirtschaftliche Interessen und politisches Ränkespiel, ein schwacher Brandenburger Ministerpräsident und ein Regierender Bürgermeister aus der Westberliner Alt-CDU sowie nicht zuletzt die gescheiterte Fusion zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg haben dazu beigetragen, das problematische Schönefeld durchzusetzen; ein Flughafen aus Zeiten des Kalten Krieges, der anfangs als politisch tot galt, später aber wegen seiner Nachtfluggenehmigung aus DDR-Zeiten plötzlich interessant wurde. Auch von den merkwürdigen, plötzlich einsetzenden Aufkäufen landwirtschaftlicher Flächen rund um Schönefeld durch unbekannte Käufer spricht heute niemand mehr.

 

Vor allem seit dem Schönefeldbeschluss 1994 wird mit vielen Veranstaltungen und Demonstrationen gegen diesen Standort protestiert. Was den Standortgegnern jedoch in diesem fast 20-jährigen Widerstand nicht gelungen ist, die Empörung über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus in die ganze Bevölkerung zu tragen, gelang erst, als der Berliner Südwesten bis in die Region der Havelseen hinein im Herbst 2010 die voraussichtlichen neuen Flugrouten erfuhr. Plötzlich entstand mit Hilfe der „reicheren“ südwestlichen Wohngebiete eine politisch schwergewichtige neue Massenbewegung gegen die Flugrouten. Den letztlich nur an Machterhaltung und somit an Wählermehrheiten orientierten Politikern trat der Schweiß auf die Stirn, aber noch immer können sich Wirtschaft und Politik gut hinter wohlgefälligen Gerichtsentscheidungen verstecken.

 

Inzwischen hat sich ein neues Bürgerbündnis „Südost“ gegründet. Trotzdem glauben viele auch aus diesem Bündnis noch immer an das unvermeidlich scheinende Schönefeld und wollen lediglich dafür kämpfen, dass die Flugrouten nicht gerade über ihren Besitz hinweg führen werden. Mutlosigkeit, Trägheit und Ignoranz jedoch haben nur noch eine kurze Verfallszeit, dann werden Illusionen wie „mein Haus, mein Garten, meine Nachtruhe“ endgültig im Fluglärm untergehen.

 

Die Strategie für die nächsten Jahre aber ist klar: Schönefeld war und bleibt ein politischer Fehler, ein Interimsflughafen ohne Drehkreuzfunktion, der nur bis zum absehbaren Neubau von Sperenberg geduldet werden wird. Denn Fluglärm macht schwer krank – nur jetzt eben nicht mehr den Berliner Nord-Westen sondern den Süd-Osten. Was für eine schwache und verlogene Klientelpolitik für Berlin als großes Ganzes!

 

Die Berliner Bevölkerung hat die Bedeutung des Protestes für die ganze Stadt inzwischen allmählich erkannt. Denn die gesamte Region im Südosten mit ihren Wäldern, Seen und Flüssen ist ein wichtiges Siedlungs- und Naherholungsgebiet. Jeder von uns ist so von Verlärmung und Verschmutzung durch Kerosin betroffen. Entsprechend populär geworden sind die Demonstrationen vor Ort in den letzten Wochen, während die Fluglärmkommission an den Flugrouten herumbastelt. Eine Sterndemo beispielsweise führte jüngst Aktive aus Friedrichshagen, Rahnsdorf, Wilhelmshagen, Müggelheim usw. zum Strandbad Müggelsee, wo Künstler und Kulturschaffende mit Klassik und Pop open air vor über 1.200 Teilnehmern zeigten, dass Themen wie Umweltschutz und Nachtruhe heute bei den Berlinern ganz oben an stehen.

 

Kommen auch Sie zu den Demonstrationen gegen Schönefeld. Aushänge sind regional in Köpenick und an vielen Orten in Berlin zu finden. Für Anfragen an den Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e. V., der sich seit Anfang an gegen den Standort Schönefeld gewehrt hat, steht Ihnen Herr Michaelis, Tel. 648 11 51, zur Verfügung. Oder lassen Sie sich in seinen E-Mail-Verteiler aufnehmen und wenden Sie sich dazu an Walfried.Michaelis[at]gmx.de.

 

Nutzen Sie wie Tausende andere Berliner und Gäste den internationalen Radweg R 1 um Müggel- und Dämeritzsee und machen Sie sich selber ein Bild von der Schönheit dieser Landschaft und von den kommenden Gefahren. Protestieren Sie mit, lassen Sie sich von Stuttgart 21 inspirieren und sehen Sie selber, wie das gemeinsame Protesterlebnis neue Kraft gibt. Fordern Sie eine Mindestnachtruhe von 22.00 bis 06.00 Uhr.


Das Bundesverfassungsgericht wird im Herbst darüber entscheiden, ob Wirtschaft und Kommerz erneut vor Gesundheit und Menschlichkeit rangieren sollen.  

-hwa-

Editorial April 2011


"Gemeinsam geputzt" betitelte unser Redakteur Helmut Walter seine Nachricht vom vollendeten Frühjahrsputz im Berliner Stadtteil Rahnsdorf. Sehr freundlich.

Die Gemeinsamkeiten hielten sich - trotz des Versuchs über eine selbst berufene Schirmherrschaft des Rahnsdorfer Schirms - nämlich in Grenzen des jeweiligen Einflußbereiches der verschiedenen Organisatoren:

  • Bürger für Rahnsdorf e.V.
  • Bürgerverein Wilhelmshagen-Rahnsdorf e.V.
  • Müggelseefreunde (FSR e.V.)
  • Freunde des Strandbads e.V. 
  • Grundschule an den Püttbergen
  • SPD-Ortsverein

Alle waren emsig bei der guten Sache und jede Gruppe sicherlich zufrieden damit. Und jede Gruppe wird sich noch zusammengesetzt haben, um die guten Sache "ordentlich" zu beenden. Der Bürgerverein Wilhelmshagen hatte zu einer gemeinsamen Auswertung bei einem Teller Suppe eingeladen. Dorthin ging LTR und siehe da, die

  • Gemeinschaft der Wasserfreunde Neu-Venedig e.V.


war auch präsent. Ob sie geputzt hat, war gar kein Thema. Es wurde aber über Gemeinsamkeiten gesprochen. Und das ist ein gutes Thema! Darüber waren sich die Anwesenden einig. So haben die Wasserfreunde alle Rahnsdorfer (und Wilhelmshagener und Hessenwinkler und Neu-Venediger) zur Abschlussrunde nach dem Frühjahrsputz 2012 in ihr Vereinshaus eingeladen.

Der gemeinsame Termin für den Frühjahrsputz ist ja schon geschafft. Vielleicht gelingt ja nächstes Jahr auch eine wirklich gemeinsame "Auswertung". Und vielleicht stimmt dann auch der Abschluss der diesjährigen Meldung von Redakteur Helmut Walter:

"Nach der Putzaktion wurde in verträglicher Runde bei Suppe, Bier und/oder anderes  über dies und das gesprochen, Kontakte geknüpft. Bei bestem Wetter fand die gelungene Aktion einen abgerundeten Ausklang."

PS: Dass die Waldkapelle Hessenwinkel separat putzt kann ja sinnvoll sein, weil man dann zweimal putzen kann: Einmal im Kiez und einmal um die Waldkapelle.

PPS: Aus Friedrichshagen habe ich gehört, dass man zwar nicht gemeinsam putzen aber gegen Fluglärm agieren könnte. Sei aber schwierig bei so vielen verschiedenen Vereinen...

- LTR -

Editorial März 2011


Am 9. April 2011
wird die Taborkirche 100 Jahre alt

Nachdem die heutige Siedlung „Wilhelmshagen“ von der Volksbau-Terrain A.G. zwischen 1894 und 1896 als „Neu-Rahnsdorf“ gegründet wurde, fanden die Gottesdienste zunächst im Schulgebäude in der Frankenbergstraße statt. Durch die Bemühungen des Hilfsgeistlichen, Pastor Krüger, und des Gemeindekirchenrates gelang es, die Erlaubnis zum Bau einer eigenen Kirche zu erwirken [1].

Die Kirche wurde von den Berliner Architekten Peter Jürgensen (1873 – 1954) und Jürgen Bachmann (1872 – 1951) entworfen, die u.a. das Schöneberger Rathaus, die Markuskirche in Steglitz und die Waldkapelle in Hessenwinkel konzipiert haben. Nach kurzer Bauzeit wurde die Taborkirche am 9. April 1911 eingeweiht [2].

In diesem Jahr will die Kirchengemeinde das 100-jährige Jubiläum der Taborkirche zusammen mit allen interessierten Mitbürgern feiern. Die Festwoche beginnt am 8. Mai 2011 um 14:00 Uhr mit Festgottesdienst und anschließendem Gemeindefest und endet am Samstag, dem 14. Mai, mit der festlichen Aufführung der „Missa di Gloria“ (Gloriamesse) von Giacomo Puccini (1858 - 1924). An den Wochentagen dazwischen finden alle Veranstaltungen der Kirchengemeinde, wie Proben der Kantorei, des Kinder- und Posaunenchores, die Gemeindekirchenratsitzung und Kreise der Gemeinde in der Taborkirche statt. Besucher sind dazu herzlich eingeladen und willkommen.

Das detaillierte Festprogramm finden Sie  hier.

[1], [2] Aus dem Vorwort zum Festkalender „100 Jahre Taborkirche“

Editorial Februar 2011


Strandbad Müggelsee - Neubeginn oder Zerfall???

Wir erinnern uns:

Es war einmal ein Strandbad am Großen Müggelsee. Das wurde vor 100 Jahren gegründet, vor 83 Jahren durch Brand zerstört, schöner denn je wie Orpheus aus der Asche zwei (!!) Jahre später wieder aufgebaut und vor 33 Jahren um eine Gaststätte und ein Saunagebäude erweitert. Seitdem nagt der Zahn der Zeit und weit und breit nichts wie Niedergang und Zerfall. Vor fünf Jahren rissen dann die Berliner Bäderbetriebe die Notleine und beendeten den Betrieb des Strandbades wegen Unrentabilität und zu hoher Sanierungskosten. Die Schließung drohte, doch ein Notbetrieb durch 1-Eurojobber und rüstige Rentner aus Rahnsdorf  gelang!

Seit Tagen keimt nun neue Hoffnung. Die  Rahnsdorfer Spatzen pfeifen es von den Dächern:
Dem Bezirksamt Treptow/ Köpenick liegen zwei Projektentwürfe vor. Einer vom Planungsbüro Wilk & Salinas aus Kreuzberg und ein anderer von Wolff & Meibert aus Rahnsdorf mit der Kühne Pool & Wellness Technik GmbH aus Schöneiche.  Im Berliner, Köpenicker und Rahnsdorfer Blätterwald konnten wir die ersten schön gestylten Bilder – Visualisierungen genannt – betrachten. Der Computer mit seiner Software macht’s preiswert möglich.

Allerlei soll für die Strandbadbesucher neu entstehen und altes aufpoliert werden. In beiden Projekten wird die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude als zentrale Aufgabe zugesichert. Schön wär’s, doch der Investitionsaufwand ist mit ca. 7 Mio. € beträchtlich. Entsprechend hoch müssen die zu erwirtschaftenden Einnahmen sein, die sich aus den unerbittlichen Gesetzen der Prozentrechnung und der Renditeerwartungen der Immobilienwirtschaft ergeben.

Bleibt zu hoffen, dass das Bezirksamt bei der Entscheidung einen klaren Kopf behält und die Gesichtspunkte wie z.B. langfristige Wirtschaftlichkeit des Betreiberkonzeptes, Nachweis der Finanzierung, Seriosität und Kompetenz des Investors, stadtentwicklungs-, denkmalpflegerische und landschaftsökologische Aspekte sorgfältig prüft!

Die dann zu schließenden Verträge sollten unbedingt die desolate Situation vermeiden, die nach dem Verkauf des Müggelturmes samt 6.000 m2-Grundstück an einen „Investor“ im Jahr 2007 entstanden ist. Trotz schöner Pläne ist bis heute nichts passiert. Das Gelände mit seinen jetzt einsturzgefährdeten Gebäuden gleicht einer Trümmerlandschaft und dem Bezirksamt bleibt weiter nichts übrig, als auf bessere Zeiten zu hoffen!

- dob -

Editorial Januar 2011

Wir feiern
ein Jahr Rahnsdorfer Schirm. Und damit wir in einem Jahr wieder einen Anlass zum Feiern haben, gründen wir die Rahnsdorfer Runde. Am Dienstag, 18. Januar 2011, von 16 bis 18 Uhr laden wir Sie zur „nullten Runde“ auf ein Glas Sekt, Kaffee und Kuchen in den KiezKlub Rahnsdorf in Hessenwinkel ein. Die Rahnsdorfer Runde wird eine regelmäßige lockere Zusammenkunft interessierter Bürger sein, die sich über Freud und Leid, Glück und Unglück, Klatsch und Tratsch am nordöstlichen Müggelsee austauschen.

Im vergangenen Jahr haben wir viel Lob aber auch ein wenig Kritik erhalten. Aus letzterem wollen wir lernen. Oft wissen wir nicht, was wann wo passiert, passieren soll oder bereits passiert ist. Aber nur davon lebt der Rahnsdorfer Schirm: zu wissen, was die Bürger bewegt, was sie machen und vorhaben.

Schreiben Sie uns. Wir veröffentlichen Ihren Termin, Ihre Nachricht, Ihren Bericht.

Schreiben Sie und veröffentlichen Sie selbst! Veröffentlichen Sie, was andere schreiben! Werden Sie ehrenamtlicher Reporter oder Redakteur, Sie sind herzlich willkommen mitzumachen! Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat trifft sich das Redaktionsteam des Rahnsdorfer Schirms.

Als Neumitglied erhalten Sie eine Einführung in das sogenannte „backend“, den technischen Hintergrund der Website rahnsdorf.net. Tut nicht weh und ist auch nicht so schwer. Und wenn es mal nicht klappt, helfen wir gern. Vielleicht möchten Sie regelmäßig Termine und Berichte einstellen? Vielleicht möchten Sie eine eigene Rubrik betreuen und gestalten? Vielleicht repräsentieren Sie einen Ortsteil, einen Verein oder eine Interessengruppe und möchten diese bekannter machen?

Sprechen Sie uns an, kommen Sie vorbei! In der Rahnsdorfer Runde geht dies am besten. Deshalb feiern wir doppelt: den ersten Geburtstag des Rahnsdorfer Schirms und den Gründungstag der Rahnsdorfer Runde. Am Dienstag, 18. Januar 2011 um 16 Uhr im KiezKlub – gleich vormerken!

Ihr Team vom Rahnsdorfer Schirm

Nikolaus Basedow, Eckhard Goethe, Dr. Dirk Obrikat, Lutz Treutler, Helmut Walter, Karin Zehrer

Editorial Dezember 2010

Heute schon gekehrt?

Da steht der Winter vor der Tür, vielleicht sogar schon im Hauseingang und alle stöhnen: nicht schon wieder! Die Erinnerung an den letzten Winter ist noch zu lebendig.

Jammern hilft nicht. Wer keinen Winterdienst hat, muss ihn selber leisten, also mit Schneeschieber und Besen raus! Übrigens: wer einen Winterdienst bestellt hat, muss auch raus: kontrollieren, ob dieser ordentlich gearbeitet hat. Sie wissen schon, das neue Straßenreinigungsgesetz …

Diesmal hat sich der Winter wenigstens in der Vorweihnachtszeit angemeldet, der Romantik wegen. Und vielleicht auch, weil die Weihnachtszeit die Zeit des Friedens und der Nächstenliebe ist. Wintereinbruch – Frieden – Nächstenliebe: wie passt das zusammen?

Da treffen sich vier Nachbarn auf der Straße. Nicht abgesprochen, eher zufällig. Sie alle haben eine Mission: Schnee beseitigen. Jeder fängt an zu schieben und zu kehren; ein paar aufmunternde Scherze wechseln die Straßenseite. Eine Ehefrau ruft ihren Mann zum Kaffee. Oh, der ist ja noch beschäftigt. Kurzerhand bringt sie die dampfende Kaffekanne und vier Tassen nach draußen. Das tut gut! Wo ist denn eigentlich der Müller und warum haben Meyers ihren Gehweg noch nicht gekehrt? Ach, stimmt ja, der Müller ist krank und Meyers sind im Urlaub. Da braucht‘s keine Worte, die vier teilen sich auf: jeder kehrt ein Stück Gehweg vor Müllers und Meyers Grundstück. Und morgen helfen wir auch noch der alten Dame schräg gegenüber …

Was war noch gleich die Ausgangsfrage? Ach ja: was hat der Wintereinbruch mit Frieden und Nächstenliebe zu tun?

- kaz -

Editorial Oktober 2010


Rahnsdorf ist einmalig?

Wer suchet, der findet: Rahnsdorf. Rahnsdorf am Müggelsee. Rahnsdorf im Bezirk Treptow-Köpenick. Rahnsdorf im südöstlichen Berlin. Rahnsdorf mit den Ortsteilen Wilhelmshagen und Hessenwinkel. Rahnsdorf an der S-Bahn-Linie 3.  Rahnsdorf zwischen Friedrichshagen und Erkner. Rahnsdorfer Schirm, Feuerwehr, Kirche, Bürgervereine, Segelsport, Fußballclub, Tennisverien, Hundeschule, Hotels und Pensionen, Strandbad und Sauna, Postleitzahl, Ärzte, Immobilien und Veranstaltungstipps. Rahnsdorf hat fast neuntausend Einwohner.

Wer weiter suchet, der findet: Rahnsdorf bei Zahna, Elbaue-Fläming, Sachsen-Anhalt. Bauernmuseum, Galerie im Pferdestall und Herbstmarkt auf dem Ziegenhof. Feuerwehr, Kirche, Bürgervereine. Rahnsdorf hat zweihundertzwanzig Einwohner.

Wie ist das möglich?

Wer nur kurz googelt, findet Rahnsdorf am Müggelsee. Wer länger googelt, wundert sich und wer weiter googelt, merkt es:

Rahnsdorf ist zweimalig!  

PS: Suchen Sie doch mal Woltersdorf! Woltersdorf bei Zahna, Elbaue-Fläming, Sachsen-Anhalt …

- kaz -

Editorial September 2010


Nach der wohlverdienten Sommerpause nimmt die Arbeit des Redaktionsteams vom Rahnsdorfer Schirm wieder Fahrt auf. Über 750 neue Besucher zählen wir jeden Monat. Dafür lohnt sich die Arbeit schon. Mehr wäre besser. Selbst viele Rahnsdorfer kennen den Schirm noch gar nicht. Fragen Sie doch mal Ihre Nachbarn danach!

Nach der Urlaubszeit beginnt die Saison der Festivitäten. Am zweiten September-Wochenende lohnt sich, wie jedes Jahr, ein "Ausflug" nach Friedrichshagen, um zu erleben, was sich die Arbeitsgemein-schaft Friedrichshagen Dichter.dran ausgedacht hat. Ersponnen hat, sollte man in diesem Jahr sagen; die übersichtlichen und informativen Internet-Seiten und das inzwischen verfügbare Programmheft (ein echtes Schmuckstück) verraten uns Details.

Das Fest fällt schon immer mit den bundesweiten Tag des offenen Denkmals zusammen. Am Sonnabend sind Führungen durch das Strandbad Müggelsee und die Waldkapelle Hessenwinkel (auch Sonntag) vorgesehen. In Friedrichshagen können Sie sich durch das Rathaus Friedrichshagen (Sonnabend) und das Museum im Wasserwerk Friedrichshagen (Sonntag) führen lassen.

Geniessen Sie den September!

-ltr-

Editorial Juli 2010


Ein neuer Weg? - Im Prinzip ja!

Dieses Thema stellt sich vielen Rahnsdorfern, die in Rahnsdorf-Mühle zwischen dem Freienbrinker Saum in Richtung Bauernheideweg/ Püttbergeweg wohnen. Für sie liegt der alte Hegemeisterweg zu weit abseits, so dass per Abstimmung mit den Füßen in den zurückliegenden Jahrzehnten eine Reihe von Trampelpfaden quer durch den Wald in Richtung S-Bahnhof entstanden sind. Kein Problem sind diese Pfade für die Berufstätigen im Sommer, wenn der Hahn schon früh kräht,  es abends lange hell bleibt und die Wege meist trocken begehbar sind. Aber wie sieht es im Winterhalbjahr aus? Dann muss der Wald meist im Dunkeln, durch knöcheltiefe Pfützen, bei Schnee- und Eisglätte und über nicht erkennbare knorrige Wurzeln durchquert werden. Ein Missstand, der durch einen befestigten Fußgänger- und Radweg in den mittleren Bereich des Freienbrinker Saumes behoben werden könnte.

Erste zarte Versuche zur Realisierung dieses Projektes versandeten allerdings im reichlich vorhandenen Flugsand der Rahnsdorfer Püttberge. Möglicherweise fehlte auch die notwendige Energie und Zeit der Versandung entgegenzuwirken. Trotzdem und gerade deshalb sollten wir als Bürger optimistisch und hartnäckig bleiben und dieses Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur vorantreiben.

Allerdings sollten wir uns schon rechtzeitig auf die spezifischen Eigenschaften und Bedenken der mitwirkenden Institutionen und Personen einstellen. Denn der Homo-Bürgervereinikus wird sicher zunächst eine Bürgerbefragung per Fragebogen in Zusammenarbeit mit einer Verwaltungshochschule und die Präsentation der Ergebnisse per PowerPoint-Präsentation voranstellen wollen. Dabei dürften professorale Bemerkungen über den Wegebau in Preußen und die Bedeutung des Bürgerbeteiligungshaushalts eingeflochten werden.

Der permanent überlastete verbeamtete Homo-Administratikus in Köpenick legt dann auf der Basis seiner Kenntnisse in Verwaltung und Kameralistik einen Vorgang an und prüft diesen gründlich. Er locht, heftet ab, beteiligt zuständige Referate, gibt Mappen in den Umlauf und – wartet. Der benachbarte Homo-Juristikus, als rechtliche Stütze des Ganzen, hat schwer zu blättern in nationalen und EU-Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und deren Ausführungsbestimmungen, damit seine Empfehlung in Karlsruhe Bestand hat.

Der Homo-Politikus ist hoch erfreut und verkündet stolz, dass er diese Idee schon vor Jahren hatte, allerdings durch andere wichtige Projekte immer wieder davon abgehalten wurde. Er beeindruckt durch Interviews, begeistert Parteifreunde von seiner Idee, gründet Arbeitsgruppen, Kommissionen, schreibt Anträge, analysiert, diskutiert, kommuniziert, verifiziert und debattiert.

Last but not least nicht zu vergessen der Homo-Umweltikus und der Homo-Finanzikus. Der eine wiegt bedenklich mit dem Kopfe und macht sich schwerwiegende Sorgen über die nichtauszuschließende Beeinträchtigung seltener und schützenswerter Biotope im Rahnsdorfer Forst, während der andere die mächtige Allzweckwaffe Finanznotstand ins Felde führt.

Einige Zeit wird bei der Lösung dieser Herkulesaufgabe ins Land gehen, denn die Mühlen mahlen lange und manchmal auch gründlich. Die Bürger sollten wachsam sein und den Hergang der Dinge aufmerksam und mitwirkend verfolgen. Hoffentlich haben nicht die Pessimisten Recht, die an den Sender Jerewan die Frage richten: „Kann man durch den Wald einen Weg bauen?“ und die Antwort erhalten:

Im Prinzip ja, aber nicht in Rahnsdorf !

-dob-

Editorial Juni 2010


14. Musiksommer am Müggelsee 2010

Konzerte 26. Juni bis 18. September 2010, alle 14 Tage samstags 19.30 Uhr
Orgelmusiken alle 14 Tage samstags 18:00 Uhr

Liebe Musikfreunde
,
willkommen zu den Konzerten des diesjährigen Musiksommers am Müggelsee in den Kirchen von Berlin-Rahnsdorf. Lassen Sie sich einladen, zum Abschluß eines schönen Sommertages beim Hören von Musik die Seele baumeln zu lassen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient in diesem Jahr die historisch wertvolle Dinse-Orgel in der Dorfkirche Rahnsdorf, die alle vierzehn Tage samstags um 18.00 Uhr bei einer 30minütigen Orgelmusik von Berliner Organisten gespielt wird.

2011 kann die Orgel - hoffentlich - restauriert werden und dabei auf ihre originale Klanggestalt zurückgeführt werden; in diesem Sommer besteht somit letztmalig die Gelegenheit, die Orgel im alten Zustand zu hören.

Die Konzerte des Musiksommers bieten wieder eine abwechslungsreiche Mischung an Musik aus unterschiedlichen musikalischen Stilbereichen und unterschiedlichen Besetzungen.

Dabei kann man als Zuhörer bestaunen, wieviel musikalische Möglichkeiten in einem Violoncello solo stecken (4.9.) oder sich mitreißen lassen, wenn ein großes Ensemble von Chor, Solisten und Orchester Händels dramatisches Oratorium "Saul" musiziert (Abschlußkonzert am 18.9.).

Für Freunde russischer Gesänge sind die Maxim Kowalew Don Kosaken zu Gast (7.8.), die Liebhaber festlicher und schwungvoller Musik für Blechbläser können Musik von Bach bis Beatles hören (21.8.). Junge Jazz-Musiker wandeln auf den Spuren des unvergessenen großen Jazz-Geigers Stephane Grapelli (24.7.).

Das Jugendkammerorchester Prenzlauer Berg zeigt im Eröffnungskonzert das Können des musikalischen Nachwuches (26.6.).

Alle Konzerttermine finden Sie unter  "Rahnsdorf jetzt" bzw. "Alle Termine".

Johannes Raudszus (Kantor) und -ego-

…und im Mai 2010: Was geht mich das an?


Der Mai ist voller Tage, 31 an der Zahl. Na und? Der Mai ist voller Feiertage. Schon besser.

Der Internationale Tag der Arbeit, Pfingsten, Muttertag, Christi Himmelfahrt (vulgo: Herrentag oder Vatertag). Über Traditionen und Bräuche an letzterem werden sich pünktlich die Kolumnisten und Kommentatoren auslassen. Ich freue mich schon drauf.

Habe ich einen Tag vergessen? Vielleicht den Tag des Maikäfers, des Apfelbaums, des Regenbogens? Bei so vielen gewidmeten Tagen verliert man schnell den Überblick: schon wieder einer, ein besonderer Tag? Wen oder was sollen wir denn heute würdigen, erinnern, schützen?

Der 17. Mai ist ein solcher, ein Internationaler. Es ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Mit Homophobie wird eine hauptsächlich  gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit bezeichnet.

Was geht mich das an?

Zu 90% nichts, zu 10% ganz viel. Oder zu 100% ein bisschen. Jeder zehnte Mensch  (manche gehen von einer höheren Anzahl aus) ist schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell (abgekürzt: slbt). Handfeste Gewalt gegen slbt-Lebende gibt es zum Glück selten. Auch oder gerade bei uns. Aber die subtile Gewalt, auch Mobbing genannt, ist Alltag an unseren Schulen, in den Jugendeinrichtungen, in den Vereinen.

Fragen Sie mal Ihre Kinder, was „schwul“ ist. Sie werden kein errötendes Kind vor sich haben, das von Bienchen und Blümchen und von Respekt und Toleranz stammelt. „Schwul“ im Jugendjargon meint: doof, blöd, einfach uncool. So ist das, Alter, eh!

Internationaler Tag gegen Homophobie?
Das geht mich was an!

-kaz-

... und im April 2010 noch eine Meinung zu "Meinungen"

Man möchte ja die Fragen unseres Autors -bas- vom März kaum "überschreiben", sie bleiben ja aktuell. Wir lassen sie für weitere Kommentare, möglichst Lösungsansätze, gern stehen.

Die Fragen sind ja auch Meinungen. Und über solche wird im Redaktionsteam viel und immer wieder diskutiert. Wir üben, persönliche Meinungen nicht in Berichte einfliessen zu lassen, sondern sie deutlich und separat als Meinung darzustellen. Dann versuchen wir Leser anzuregen, sich zu Meinungen von Redaktionsmitgliedern zu äußern. Was ja, zwar zögerlich, auch schon gelungen ist.

Dazu passend: Das Wort „Sprachlosigkeit“ fiel in unserer letzten Sitzung. Und die Bemerkung, dass in unserem Team Diskussionen stattfinden, die man sich in manchem Bürgerverein wünschen würde. Das ist ein natürlicher Nebeneffekt unserer Arbeit, versuchen wir doch, das ganze gesellschaftliche Leben in Rahnsdorf-Wilhelmshagen-Hessenwinkel zu betrachten und zu begreifen.

Wir berichten gern darüber, wenn die verschiedenen Vereine in Rahnsdorf-Wilhelmshagen-Hessenwinkel Probleme gemeinsam und möglichst von politischen Gruppen unterstützt angehen.

Stimmen, die mehr gemeinsame Aktion fordern, haben im Rahnsdorfer Schirm ein Forum.
Benutzen Sie uns!

-ltr-

… und im März 2010 ein paar Fragen ... bitteschön

Schon sind wir im noch kalten März aber, kein Grund zur Aufregung, kein Kältechaos. Vielleicht hilft ja die klare Luft, ein paar Fragen, die in der Luft liegen, möglichst klar zu beantworten.

Was wird eigentlich aus dem Fußgängerübergang Höhe Seestraße? Wenn nicht alles täuscht, ist er doch lange zugesagt. Um es deutlich zu sagen: Die Senioren aber auch Jüngere, Frauen mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, eigentlich alle sind gefährdet, wenn sie bei Netto oder den anderen Geschäften einkaufen wollen und die Fürstenwalder überqueren müssen.
Muss erst ein Unglück passieren?

Ein Ärgernis für alle: Papier und Unrat im Wald. Dankenswerterweise veranstalten ja die Rahnsdorfer Bürgervereine immer im Frühjahr eine Waldreinigung. Aber die bergeweise Werbung, die jetzt wieder im Wald liegt, ist schon ein Ding. Es sei die Frage an die Werbe-Verursacher gestattet (z.B. Kaufland, Lidl),  was sie zu tun gedenken, derartige Umweltverschmutzung zu unterbinden.  Vielleicht kann durch vereinbarte Rückfrage bei einigen Haushalten in der jeweiligen Gegend kontrolliert werden, ob die Werbung  im Wald oder sonst wo -  oder in den Briefkästen gelandet ist.

Und auch diese Frage wird nicht allen gefallen: Warum muss ich mich eigentlich als Autofahrer auf dem Püttbergeweg zwischen Waldschützpfad und Springeberger Weg zwischen den beidseitig parkenden Fahrzeugen immer durchquetschen und dabei oft Slalom fahren? Ich denke doch, die Straße ist primär ein Verkehrsweg zur Fortbewegung und kein Parkplatz – oder bin ich im Irrtum?  Klar, ich parke jetzt wenn möglich auch direkt vor dem Laden, wo ich etwas kaufen will, aber ist das so ok?

Und zum Dauerthema Strandbadgelände auch noch eine Frage. Wie man hört, gibt es für die umstrittene „rote Kiste“ (ehem. Großgaststätte) möglicherweise einen Investor, der dort etwas unternehmen will mit Solarenergie, Brauchwasseraufbereitung und Wärmerückgewinnung. Das sind ja alles schöne Worte, die gut ankommen, aber man würde ja zu gerne wissen, was da eigentlich geschehen soll und wem es zugute kommt. Die paar Duschen im Sommer im Bad können ja nicht der Grund sein.

Auf manche Dinge muss man lange warten – aber die milden Frühlingslüfte werden bald kommen. Das wenigstens ist ganz sicher.

- bas -

... am Ende des Februar 2010

Noch ist der Müggelsee mit einer 30 cm dicken Eisdecke versiegelt. Der Frühling wird sich nun erfahrungsgemäß bis Anfang April bemühen müssen, die wieder wegzuschmelzen. So ist das: Der Winter gibt sich Mühe, seiner Rolle gerecht zu werden und der Frühling ackert kampflustig, den Zustand wieder herzustellen, den er für normal hält. Diese Spannung ist im wahrsten Sinne des Wortes natürlich.

Wir Bürger bauen unsere Spannungen selbst. So auch in Rahnsdorf + Wilhelmshagen + Hessenwinkel. O-Ton eines prominenten Politikers: "Und das ist auch gut so!". Wir dürfen alles äußern, was uns bewegt. Keiner sperrt uns deswegen ein.

Der Rahnsdorfer Schirm bietet sich gern als Podium für kontroverse Diskussionen an. Wir bemühen uns, eine leicht zu nutzende Form dafür zu finden. Schauen Sie doch mal auf den Menüpunkt "Meinungen". Zwei Meinungen haben wir selbst eingestellt. Sie können bequem einen Kommentar dazu abgeben. Und wenn Sie ein eigenes Thema ansprechen wollen, senden Sie uns eine E-Mail an redaktion[at]rahnsdorf.net. Das ist der sicherste Weg, um lästige Spammer fernzuhalten. Wir versprechen, jede unanstößige Meinung zu veröffentlichen.

Willkommen Frühling!

- ltr -

Nach vielen langen trüben Tagen Ende Januar 2010 ...

.....ein Spaziergang über den zugefrorenen Müggelsee
... in die Sonne blinzeln, ein Glühwein, die Seele baumeln lassen
... oder eislaufen